Sturm der Liebe

Trennung! Gregory B. Waldis ist wieder Single

Gregory B. Waldis

Im BUNTE-Interview spricht Gregory B. Waldis, der erste “Sturm der Liebe”-Traummann, über die Anfänge der Serie und sein heimliches Liebes-Aus.

20 Jahre “Sturm der Liebe” – ein Mega-Erfolg für die ARD. Das erste Traumpaar 2005 war damals Henriette Richter-Röhl (43) als Laura Mahler, die sich in Alexander Saalfeld verliebte. Gespielt wurde der erste Traummann von Gregory B. Waldis (57). Noch heute kehrt er immer wieder gerne an den Fürstenhof zurück – so auch anlässlich des Jubiläums der Telenovela. BUNTE traf ihn zum Interview, in dem er offen über die Anfänge der Serie und sein Privatleben spricht.

“Sturm der Liebe”-Traummann Gregory B. Waldis im Interview

BUNTE: Wie war das für dich, als du vor 20 Jahren die Hauptrolle ergattert hast?

Gregory B. Waldis: Damals als kämpfender junger Schauspieler wusste ich nie, wie ich die Miete zahlen soll. Natürlich habe ich Theater gespielt und auch in Serien, aber als ich die Rolle bekommen habe, wusste ich direkt: “Wow, jetzt bist du für die nächsten eineinhalb Jahre versorgt.” Ich weiß noch, dass ich damals am Gardasee zum Gleitschirmfliegen war. Gerade als wir gelandet sind, kam der Anruf. Da habe ich direkt den nächsten Adrenalinkick bekommen. Doch dann kam auch der Gedanke: “Schaffe ich das alles?” Ich habe vorher Episodenrollen gespielt, auch mal in Serien. Aber die Hauptrolle in einer Telenovela?

Ich muss gestehen, ich war zwar der Traummann, aber ich bin froh, dass der Fokus nicht zu sehr auf mir lag. Henriette Richter-Röhl hingegen war für mich DIE Hauptfigur, auf ihr lag all der Fokus, ich war nur ihr Sidekick oder der Prinz. Dennoch, wir hatten von Tag 1 an volles Pensum. Jeden Tag wird eine komplette Episode abgedreht, man ist in fast jeder Einstellung.

“Wir haben uns zwar auch mal gefetzt…”

Kannst du dich noch daran erinnern, wie es dann war, als ihr endlich ausgestrahlt habt? 

Da lastete ein ganz schöner Druck auf uns. Die Quote musste stimmen. Wir alle hatten Angst, ob die Serie performt und die Menschen vor die TV-Geräte lockt. Zwei Monate hat es gebraucht, bis die Quote für den Sender gut war – ich frage mich, ob man uns heute so viel Zeit gewähren würde. 4 Millionen Zuschauer haben irgendwann nachmittags eingeschaltet, das war krass. Wir haben das natürlich gefeiert, ich glaube, die höchste Quote lag bei 34 Prozent, das gibt’s heutzutage kaum noch – vor allem nicht nachmittags um 15:10 Uhr. Da waren wir schon stolz drauf.

Wie war die Dynamik mit deiner Traumfrau damals? 

Henriette war eine großartige Kollegin. Wir haben uns zwar auch mal gefetzt und miteinander auseinandergesetzt, aber das macht eine gute Arbeit auch aus. Sie ist eine großartige Schauspielerin und ich habe mit kaum jemanden so an den Szenen gearbeitet wie mit ihr.

Jetzt warst du der Traummann, hattest du Angst, dass diese Rolle an dir “kleben” bleibt? 

Ehrlich? 95 Prozent der Schauspieler in Deutschland sind ja überhaupt froh, wenn sie eine Rolle bekommen. Es gibt einfach so viele Darsteller und einen Stempel zu bekommen, hat mir damals schon nichts ausgemacht. Ich hatte ja auch immer wieder mal die Gelegenheit den Mörder oder Gangster zu spielen. Aber die Rolle des Liebhabers ist meist sehr vielschichtig und macht eine charakterliche Entwicklung durch. Das mag ich sehr.

Gregory B. Waldis über sein Verhältnis zu Dirk Galuba und Sepp Schauer

Jetzt stehen wir mitten im Fürstenhof. 20 Jahre später. Wie ist die Gefühlslage, in die Hotellobby zu gehen? 

Sobald ich ein Set betrete, macht es bei mir “klick” und ich bin im Arbeitsmodus, da fühle ich mich wohl, habe keinen Stress. Wenn ich aber zum Beispiel Filme drehe, etwas, was ich leider selten mache, kann ich auch schon mal Muffensausen bekommen. TV-Studios geben mir eine Art Sicherheit, weil ich es eben seit über 25 Jahren kenne.

Hat man mit den Sturm-Kollegen nach all den Jahren noch Kontakt? 

Mit Dirk Galuba, der meinen Vater in der Serie gespielt hat, habe ich ein freundliches, aber trockenes geschäftliches Verhältnis – wie in der Serie. Mit Sepp Schauer, der ja mein wirklicher Vater in der Serie war, ist es sehr herzlich. Aber es ist jetzt nicht so, dass man ständig telefoniert oder so. Aber auch mit meinem Serienbruder Lorenzo Patané hab ich noch hin und wieder Kontakt, wenn ich auf Instagram sehe, was er gerade so macht.

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